Wir verlassen den Norden (oder eher Nord-Osten), der uns abends doch etwas kühl daher kommt. Früher konnte man die komplett zerfahrene Straße nach Luang Prabang vermeiden, in dem man eine Kayak Tour draus machte. Nun haben die bösen Chinesen (so werden die hier gesehen) 7 Wasserkraftwerke auf dem Nou errichtet (und die Schleusen eingespart), so dass der Verkehr eingeschlafen ist. Auf unseren nachdrücklichen Wunsch (und extra Geld) hin machte ein Touranbieter wenigstens eine Abkürzung möglich: paddeln bis zum Damm, dazwischen Pause beim Wasserfall und Übernachtung in einem Dorf am Ufer. Vom Damm dann per SUV in die Stadt- gut, abgemacht!
AbschiedsfrühstückSoo schnell ist der Start dann doch nicht! Treffpunkt um 9 (Nebel ist noch tief), dann Besuch bei Schwägerin um die Karte durchzuziehen (ATM gibt’s hier natürlich nicht)- sie hat eins der wenigen Geräte, will aber die Prozente richtig berechnet haben und nicht durch Umtausch zum Dollar Geld verlieren. Ja, sie hält als Betreiberin des Dorms das Geld zusammen und zettelt eine lange Diskussion an- schwer für unseren Tour Operator, der 3 Tage lang feierte und eine ordentliche Fahne vom Happy water hat.Nachdem das durchstanden und der Blutzucker der Dame vermessen ist, fehlt nur noch der Guide, der im Einer mit paddeln soll. Dem haben sie aber sehr knapp Bescheid gegeben und er muss noch 40min durch den Dschungel laufen!Irgendwann sind wir dann doch auf dem Wasser und verlieren bald das Beiboot, welches am Ende die Kayaks wieder flussauf bringen soll…GuideBeibootGoldwäscherinMaskottchen vom BeibootErster Stopp bei Sop Kong, um zum Wasserfall zu wandernein Handy!Selbstbauknarre. Kein Wunder, dass die Wälder hier stumm sind- alles aufgegessenWo ist Angela?Auf dem Rückweg stolpern wir in einen Ort der Ruhe und Entspannung: Yensabai Organic Farm (sie suchen Volontäre)Übernachtungsangebot im BungalowFroschzuchtJa, man hätte eher aufbrechen können, durchaus, dann hätten wir noch 10 weitere Kilometer zu einem Dorf geschafft das 1. wohl ein Guesthouse hat und 2. vom gleichen Stamm des Guides bewohnt wird. Sind wir aber nicht, aus Gründen. Auch das kein Problem, wir ziehen die Kayaks aufs Beiboot und geben Gas in Richtung neues Abenteuer!Mond und Venus, schwer zu fotografieren