Wir haben richtig gut in unserer Bambushütte unter vielen Kuscheldecken geschlafen. Noch ist es dunstig und die Lagerfeuer brennen vor den Hütten, die Hähne und Hühner sind schon lange aktiv (mangels Fernsehen gehen hier aber auch alle früh ins Bett)
koste mal!Das Dorf hat keinen Stromanschluss und gerade auch kein Wasser, weil die Leitung kaputt ist. Die wird aber gerade repariert, mit dem Boot werden Zementsäcke angefahren und das ganze Dorf hilft, sie an Ort und Stelle zu buckeln.Fürs Frühstück wurden unserem Guide 3 pappige Brötchen mitgegeben. Nachdem wir eins im Lagerfeuer aufgetoastet haben wirds besser, aber entscheiden wir uns dann doch fürs Laotische Frühstück und schauen in Haus und Küche.Jahresvorrat ReisDie Khmu, zu denen auch Oudone, unser Guide gehört, sind ein Volksstamm neben den Laoten mit einer ganz anderen Sprache, meistens einer spiriuellen Religion und auch die Gesichter sehen anders aus.der KonsumEnte versandfertig gemacht Weiter gehts den Oun stomabwärts mit dem Kajak.Armbrust, Stelzen..Zur Mittagspause folgen wir der Einladung ins Dorf von Oudones Bruder, der dort Lehrer ist. Das Dorf ist mit ca. 600 Bewohnern ganz schön gross und wir kommen gerade recht: Zum Neujahrs/ Erntedankfest wurde morgens ein Büffel geschlachtet und wir dürfen und müssen verkosten. Das Gegrillte schmeckt sehr lecker, beim Rohen kneifen wir, auch wenn es lecker BeerLao dazu gibt.Dorfvorstand mit Schöffen, Kassenwart…werden alle neu gewählt Magen!Wir sind sozusagen in der Stadtradtsversammlung gelandet, es wird Jahresabrechnung gemacht und man ist total glücklich, Foreigners zum Fest hier zu haben.Im Haus des Lehrers gibt’s dann nochmal was zu essen und wir besorgen 100 Süßigkeiten, die wir dann den Schulkindern verteilen, was für eine Freude! Wir mussten kurz warten, bis der Fahnenappell vorbei und die Hymne gesungen war- da kommen doch Erinnerungen hoch!Mit Langboot und Pet Huhn tuckern wir das letzte Stück bis zum Staudamm, wo wir von unserem persönlichen Chauffeur abgeholt werden. Noch denken wir, in solch gutem Fahrzeug sind wir hier noch nie gefahren, bis ein schlagendes Geräusch immer stärker wird. Es ist der Reifen, der so doll abgefahren ist, daß er unmittelbar vor dem Platzen ist…da ist doch noch ordentlich Profil drauf!ich soll hier warten Mit reduzierter Geschwindigkeit schaffen wr es gerade so bis Luang Prabang, wo wir in einem Hotel neben dem Busbahnhof abgesetzt werden.
4 Kommentare zu “Im Khmu Dorf”
Ihr bewegt euch ja in einer völlig anderen Welt. Bin ja gespannt, wie ihr in heimischen Gefilden zurecht kommen werdet.
Ja, das fragen wir uns auch. Gibt es “sticky rice” im Kaufland?
O, ihr pennt ja noch unter dicken Decken. Als o dann auf neue Abenteuer!!😅
Nicht nur wir! Alle tragen gefütterte Jacken, bei bis zu 10°C in der Nacht..