…es war schön mit dir, aber leider zu kalt. Wir konnten uns auch nicht wirklich an Sonnenschein erinnern- das soll in Laos anders sein, kurze Hosenwetter und so.
Also besorgt uns der Wirt einen amtlich preiswerten Transport zum Flughafen per Minibus. So preiswert, dass zwischendurch die Tür aufgibt- kein Mangel, der die Fahrt behindern oder gar den Fahrer vom ständigen Hupen abhalten würde!
Beim Buchen des Fluges fällt uns auf, dass wir auch gleich in den Norden von Laos fliegen können, nach Luang Pragang. Gesagt getan, haben wir dadurch viel Zeit am Flughafen gewonnen. Was tun damit?Der Magen knurrt, Gepäckabgabe noch zu, Taxi zu teuer für unser Restgeld, also springen wir in einen Bus der Linie 7, um eine Spezialität in der Altstadt von Hanoi zu verkosten: Cha Ca- Fisch mit Dill gebraten.Vorm Essen kommt der Fleiß: zwischen diesem überaus leckeren und berühmten Gericht und der Endhaltestelle liegen 3km. 2 Mopedfahrer bieten an, uns mit Rucksack in die Straße zu bringen, die sich der Speise verschrieben hat und sogar danach heißt!Eine Show, mitten durch das Chaos der Stadt! Am Ende ziehen sie uns beim Bezahlen ab, aber nicht so schlimm. Jedenfalls sah sich ein freundlicher Herr genötigt, in unsere Diskussion einzugreifen. Er empfahl uns auch gleich das beste Cha Ca Restaurant und Dinge zum Zeitvertreib, bis es wieder auf hat.Wir nehmen ein auf Touristen spezialisiertes Restaurant, wo schon alles fertig war- gut so, weil wir ja noch einen Flug erwischen müssen! Taxi und Bus stecken natürlich im Berufsverkehr, auf der Autobahn gibt’s noch Stau, weil ein armes Moped unter die Räder kam (sah nicht gut aus..) Am Ende aber Punktladung, flink durch die Checks, die Postkarten einer Verkäuferin in die Hand gedrückt und in die Propellermaschine!Auf in ein unglaublich unaufgeregtes und entspanntes Laos, das uns mit völliger Entspanntheit begrüßt. Keine übergriffigen Taxifahrer, sondern sozialistisch organisierte Gemeinschaftstransporte zum Einheitspreis- willkommen im Frieden!