An unserer letzten Raststelle hatte Angela darauf bestanden, ein Dach zu bauen, wenn auch im Dunkeln. Das war keine schlechte Idee, da viel Tau entstand. Unsere Guides waren wieder durchgefroren und fachten das Feuer früh um 4 an.
Dafür sind sie auch gleich dabei, lecker Frühstück anzurichten- Feuer brennt ja gerade! Übrigens wird nach dem Essen alles (Tischdecke, Töpfe, Stäbchen, Essensreste) in den Wald geworfen, nur nicht der Klebereis, der kommt mit zur nächsten Mahlzeit!
Eggplant in Ei-form, rein in den TopfBananenblüten BarbequeEin Aufriss wegen dieser Vegetarier!Übrigens bekommen die Geister des Waldes bei jedem Essen auch eine kleine Opfergabe und ein Gebet. Heute morgen stellte Kham (der hat immer das blaue Shirt an) fest, dass meine Haare für die Geister noch nicht gut liegen, und reicht mir seinen Kamm rüber…Der Reis ist bald fertig!Flasche als MörserStäbchen aus PalmfarnTassen aus Bambus müssen gekocht und geräuchert werden, sonst halten sie nichtAuf dem Weg treffen wir nicht nur einen uralten Baum, sondern auch den Grund, warum es kaum noch Tiere im Wald gibt: Wilderer vom DorfMit selbst gebauten Schießeisen ziehen sie in den Wald, obwohl die Strafen hoch sindDas trifft nicht auf bestimmte Ameisen zu, die darf man roh essen!schmeckt nach ZitroneKlettert sich super!Noch ein Mittagsmahl in der Plantage unter der Aufsicht neugieriger Kühedann müssen wir zur Straße zurück. Nicht ohne noch einen Fluss zu queren- mit begeisterter Unterstützung kleiner JungsNach der letzten Etappe stellt Angela fest, dass ihr Wanderstock, immer wieder vom Guide neu angefertigt, im Auto geblieben ist.Alles was aus Bambus gefertigt wird, kann selbstverständlich in den Wald geworfen werden. Neuerdings kommt aber immer mehr Plastik dazu, was die Leute hier aber oft ähnlich behandeln (immer noch viel besser als ganz Indonesien!). An den ständigen Begehungen sind ja auch die Touris schuld, weshalb ich anfing, Tüten und Flaschen am Weg einzusammeln. Nach und nach machten die anderen mit, am Ende sogar die Guides!Der Held: macht wirklich alles aus BambusAbschiedsbier auf der StraßeJetzt brauche ich auch eine Machete!