Tatsächlich klingelt heute um 5.30 Uhr der Wecker, damit wir kurz vor Sonnenaufgang um 6 Uhr im Zentrum sein können. Jeden Morgen ziehen die Mönche in der Dämmerung nach altem Ritual zum Almosengang durch die Straßen, barfuß in einer Reihe in ihren orange leuchtenden Gewändern. Sie erhalten von den buddhistischen Gläubigen Lebensmittel, zum größten Teil Klebereis, aber auch Geld und Süsses.
Es ist eine ganz besondere Stimmung, und die Mönche scheinen sich damit arrangiert zu haben, daß auch viele Touristen dabei sind. Besonders viele von der Sorte “kein Blitzlicht bitte- was hat das mit mir zu tun? Ich klicke doch nur”Der hier übliche Klebereis, der nur gedämpft und nicht gekocht wird, ist tatsächlich richtig mit der Hand formbar und fühlt sich fast trocken an. Die Mönche dämpfen ihn offenbar dann nochmal.Wir versuchen heute mal süssen Reis mit Kokosmilch, schmeckt überraschend lecker, wie flambierter Milchreismacha o lait!Ausserdem kann man zwischendurch immer ein französisches Café finden, auch wenn’s französisch Indochina schon lang nicht mehr gibt.Der Sonnenuntergang ist heute auch unserer, wir klettern über einen abenteuerlichen Steg über ein anderes Schiff auf unser Boot und schippern ein Stündchen zur “Sunset Cruise” über den Mekong.